Erschreckende Kriegsanalyse - Ohne deutlich mehr Waffenlieferungen wird die Ukraine den Krieg nicht gewinnen!

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Erschreckende Kriegsanalyse - Ohne deutlich mehr Waffenlieferungen wird die Ukraine den Krieg nicht gewinnen!

News (2 / 1) 17.12.2022 08:48 / Silia Symbolbild imago


Viele westliche Militärexperten stimmen darin überein, dass die Militärhilfe dazu ausgelegt war, die übermächtigen Russen zu stoppen und an den Verhandlungstisch zu zwingen.

Westliche Staaten haben Lage falsch eingeschätzt

Offenbar hat man dabei aber nicht bedacht, die russische Seite bereit sein würde auf einen Abnutzungskrieg umzustellen. Die tatsächliche Schwäche Rußlands liegt nämlich in der Geschwindigkeit und in der Variabilität und nicht in einem dauerhaften Abnutzungskampf. Der russische Blogger gibt zu bedenken, dass Russland sich in der Vergangenheit nie schnell an sich ändernde Situationen angepasst habe und liefert als Beispiele die Kriege mit Japan und mit Finnland. Der Westen habe seiner Ansicht nach den Fehler gemacht, der Ukraine zunächst Waffen und Munition aus den Zeiten der Sowjetunion zu liefern. Um die russischen Armee jedoch zu besiegen brauche es mehr moderne Waffen aus dem Westen. Doch nun gibt es offenbar Anzeichen, dass auch der Ukraine, wie man nun in Bachmut sieht, die Munition langsam ausgeht. Denn auch bei diesen Lieferungen würde die NATO sparen, um die Bestände bei den Verteidigungspartnern nicht zu gefährden. Allem Anschein nach rechnet man bei der NATO nach Meinung des russischen Militärbloggers mit einem Ende des Krieges spätestens im Herbst 2023. Deshalb plane man keine Maßnahmen zur drastischen Aufrüstung der ukrainischen Armee. Genau dies wäre jedoch notwendig, weil sich immer deutlicher zeigt, dass sich die russische Armee weder von den Todeszahlen noch den Materialverlusten beeindruckt zeigt. Nun stellt sich nur noch die Frage, wann der Westen dieses Problem erkennt.