Russische Oligarchen verklagen die EU – Sie wollen ihr beschlagnahmtes Vermögen zurück!

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Russische Oligarchen verklagen die EU – Sie wollen ihr beschlagnahmtes Vermögen zurück!

News (1 / 1) 17.12.2022 08:34 / Torben Symbolbild imago


UNGLAUBLICH! Durch die Hilfe von Russlands Präsident Wladimir Putin haben einige russische Oligarchen Milliarden gescheffelt. Die von dem russischen Herrscher gewährten Vorteile ermöglichen ihnen fette Geschäfte und ein Leben in Saus und Braus. Nun argumentieren jedoch viele reiche russische Oligarchen angeblich nichts mit dem Kriegstreiber aus Moskau zu tun zu haben. Von den Sanktionen der EU betroffene russische Oligarchen wolle nun mittels einer Klage die Herausgabe ihres eingefrorenen Vermögens erreichen. Können Sie wirklich Erfolg haben?

Zahlreiche russische Oligarchen klagen in Luxemburg

Wie jetzt bekannt wird sollen insgesamt 61 Personen und Firmen aus Russland und Belarus Klagen gegen die Europäische Union eingereicht haben. Sämtliche Kläger sollen auf der Sanktionsliste der EU stehen, weil sie den russischen Präsidenten Wladimir Putin und dessen Kriegszug gegen die Ukraine finanziell oder politisch unterstützt haben. Wie man nun sieht, scheinen den russischen Oligarchen die Lage der Menschenrechte in Russland komplett egal zu sein, während sie nun in den Sanktionen ein Eingriff in ihre eigenen Grundrechte sehen. Ihre Vermögen seien zu Unrecht eingefroren und ihre Luxusyachten unrechtmäßig beschlagnahmt worden. Nun verlangt beispielsweise der russische Oligarch Grigory Berezkin Schadensersatz für den ihm durch die Sanktionen entstandenen Schaden. Ihm sei von Zypern sogar die erkaufte Staatsangehörigkeit entzogen worden und er habe außerdem schwere Schäden seiner Reputation erlitten. Er selbst argumentiert, er habe keinen Einfluss auf die Ereignisse in der Ukraine und unterstütze auch die russische Regierung in Moskau nicht. Ähnlich äußert sich Oligarch Sergei Mndoiants (61), der Manager des Telekommunikationsunternehmens Systema. Er behauptet ein unbedeutender Unternehmer zu sein und keine Ahnung zu haben, wieso die EU ihn auf die Sanktionsliste gesetzt habe.