Wie ein Polizeisprecher bestätigte, soll der massiv betrunkene Fahrer an mehreren planmäßigen Stationen nicht gehalten haben. An wiederum anderen Haltestellen habe der Mann die Türen teilweise gar nicht oder mit deutlicher Verspätung geöffnet. Durch das Mikrofon in der Fahrerkabine habe der Mann über seinen Job und seinen Arbeitgeber gelästert, informierte der Polizeisprecher weiter. Weil die S-Bahn nicht wie vorgesehen an der Station Rutesheim angehalten, sondern vorbeigefahren war, hatte eine an der Haltestelle wartende Frau die Polizei informiert. Diese hatte geplant ihre Tochter an der Haltestelle abzuholen. Kurz darauf war es dann Beamten der Bundespolizei gelungen in die S-Bahn einzusteigen und den betrunkenen Zugführer festzunehmen. Eine vorgenommene Alkoholkontrolle bestätigte den Verdacht, dass der Mann sturzbetrunken war. Nun wird gegen ihn wegen des Verdachts auf einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr ermittelt. Glücklicherweise wurde bei dieser unglaublichen Aktion niemand verletzt.