Angesichts dem Verhalten der Touristen, sei es zu großen Zerstörungen bei der einheimischen Natur gekommen. Vor allem die sogenannten Chrissi-Zedern, auf der Insel endemische Bäume, die zum Teil mehr als hundert Jahre alt sind, stehen wegen der Touristen nun kurz vor dem Absterben. Dies hat damit zu tun, dass die Touristen, die im Sommer über mehrere Tage auf der Insel geblieben sind, offenbar das Grundwasser der Insel angezapft hatten, um es für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Dieses Wasser fehlt nun den auf der Insel wachsenden Bäumen. Außerdem hatten einige Besucher sogar Ziegen mitgebracht, die die im Inneren der Insel befindlichen Jungpflanzen der Bäume zerstört und auch andere Pflanzen ohne Rücksicht auf Verluste abgegrast hatten. Aus diesem Grund haben sich die Behörden zu einem absoluten Betretungsverbot der Insel entschieden. Bis auf weiteres dürfen Boote lediglich noch an die Insel heranfahren, aber nicht mehr dort anlanden. Diese Regeln sollen gelten, bis sich die Natur auf der Insel wieder vom zerstörerischen Verhalten der Menschen erholt hat.