Seit gut 2 Jahren läuft der Krieg in der Ukraine bereits und hat in diesem Zeitraum für Zehntausende Tote gesorgt. Zudem droht Russland unvermittelt mit der Eskalation des Konflikts. Zuletzt hatten Politiker in Deutschland deshalb mehr Schutz für die deutsche Bevölkerung gefordert und die Reaktivierung von Luftschutzbunkern gefordert. Dieses Projekt soll nun den Angriff genommen werden - droht aber schon zum Start zu scheitern!
Mittlerweile wurde offenbar in diesem Zusammenhang bereits eine Bestandsaufnahme geplant, die spätestens im Frühjahr 2024 abgeschlossen sein soll. Bei dieser Maßnahme werde geprüft, ob unterirdische Straßen- und Bahnsysteme für die Beherbergung von Menschen geeignet sei, wie der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl gegenüber der “Bild“-Zeitung erklärte. Und auch zahlreiche neue Bunker und Schutzräume in Deutschland sollen entstehen. Im Jahr 2007 hatte die damalige Bundesregierung auf die weitere Wartung von etwa 2.000 Bunkern verzichtet, weil deren Wartung zu teuer gewesen sei und der Kalte Krieg damals ein Relikt aus der Vergangenheit gewesen war. Zur Zeit gibt es lediglich 600 Schutzräume in dem nur 500.000 Menschen Schutz finden könnten. Dies bedeutet einen Platz in einem Luftschutzbunker für jeden 166. Bundesbürger. Doch angesichts der aktuellen Bedrohungslage soll sich dies ändern. SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese verlangt bereits einen Neustart beim Bevölkerungsschutz und auch Innenministerin Nancy Faeser scheint nun die Wichtigkeit der Maßnahme erkannt zu haben.