Zu den Ermittlungen der Polizei hat sich nun SPD-Chefin Esken gegenüber den Medien geäußert: “Man darf die Gefahr, die von gewaltbereiten Reichsbürgern ausgeht, auf keinen Fall unterschätzen. Wie man sieht haben diese Leute nicht nur Verschwörungstheorien, sondern konkrete Pläne, die sie offenbar umsetzen wollten“, zeigt sich die Politikerin besorgt. Im aktuellen Fall sollte eine kleine Gruppe der Verschwörer offenbar geplant haben, bewaffnet den Bundestag stürmen. Dort wollten sie dann, Mitglieder der Bundesregierung und Abgeordnete verschiedener Parteien festnehmen. Ziel des Plans sei es gewesen, die bestehende staatliche Ordnung in Deutschland zu überwinden und im Anschluss durch ihre eigene, bereits teilweise ausgearbeitete Staatsform zu ersetzen, ist sich auf jeden Fall der Generalbundesanwalt sicher. So habe die Gruppe bereits verwaltungsähnliche Strukturen ausgearbeitet und Ministerposten nach einem erfolgreichen Putsch vergeben. Die Gruppe soll seit November 2021 aktiv gewesen sein und hatte in den vergangenen Monaten bereits versucht, neue Mitglieder zu rekrutieren, die zum Teil bereits Schießtrainings absolviert hätten.