In den vergangenen Tagen soll Putin am Telefon mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz gesprochen haben. Bei dieser Gelegenheit hat der russische Präsident die aktuelle Raketenangriffe auf die Ukraine als Vergeltung für die Provokation Kiew bezeichnet, die angeblich darin bestanden habe, zivile Infrastruktur in Russland anzugreifen. Als Beispiel führte Putin die schwer beschädigte Krim-Brücke auf. Zudem beschwerte sich Putin über die zerstörerische Linie westlicher Staaten, zu denen auch Deutschland zählte, die die Ukraine mit Waffen beliefern und deren Soldaten ausbilden. Olaf Scholz habe hingegen die russischen Angriffe auf ukrainische Strom Kraftwerke und die Energieinfrastruktur verurteilt. Scholz machte deutlich, dass für den Konflikt eine Lösung am Verhandlungstisch gefunden werden müsse, zu der der komplette Rückzug russischer Truppen von ukrainischen Staatsgebiet eine der Voraussetzungen sei. Unterdessen bestätigte ein Kreml-Sprecher, dass die militärische Spezialoperation der russischen Armee in der Ukraine weitergehen werde.