Im Augenblick befindet sich Wirtschaftsminister Robert Habeck in Namibia, wo er die Zusammenarbeit bei grünem Wasserstoff ausbauen will. Um die deutsche Wirtschaft klimaneutral umzubauen, müsse man große Mengen an grünem Wasserstoff importieren. Zukünftig werden Namibia ein wichtiger Lieferant für diesen Wasserstoff sein. Denn Wasserstoff gilt nur als grün, also als klimafreundlich, wenn er lediglich aus Strom aus wiedererneuerbaren Energien wie Wind oder Sonnenkraft hergestellt wird. In der Zukunft soll Wasserstoff als Basis für Kraft und Brennstoffe dienen und Kohle, Öl und Erdgas ablösen. Durch den sogenannten grünen Wasserstoff sollen die Klimaziele doch noch erreicht werden. Bis ins Jahr 2045 will Deutschland dann komplett CO2-neutral sein. Warnungen zu Habecks Plänen gibt es bereits aus der Union. Diese kritisieren, die Förderprogramme auf einen ausgewählten Kreis großer Unternehmen zu beschränken. Stattdessen fordert die Union, dass man auch kleinere und mittlere Betriebe mitnehmen müsse. Deshalb dürfte es auch noch weitere Diskussionen um die Pläne des Wirtschaftsministers geben.