Keiner von Makarows Vorschlägen fand jedoch bei seinen Kollegen Anklang, da sie viele logistische Fragen aufwarfen, berichtete die Zeitung. Oleg Koshelev, stellvertretender Sprecher des Regionalparlaments, fragte nach den Chancen, dass sterilisierte Hunde keine Menschen beißen. Der Abgeordnete Andrei Frolov erkundigte sich außerdem nach den finanziellen Kosten für die Haltung eines obdachlosen Tieres pro Tag. Nach der Diskussion und dem Ausbleiben von Antworten wurde das vorgeschlagene Gesetz nicht angenommen.
Mark Hertling, ehemaliger kommandierender General der US-Armee in Europa, meldete sich am Samstag ebenfalls auf Twitter zu Wort und stellte den Plan des russischen Beamten in Frage.
"Ich weiß nicht, warum sie es für nötig halten, Hunde für diese Aufgabe auszubilden... sie fordern derzeit RU-Soldaten auf, das Gleiche zu tun", twitterte Hertling.
Rajan Menon, Direktor des Programms "Grand Strategy" bei Defense Priorities, erklärte am Samstag, dass dies "ein weiterer Beweis dafür sein könnte, dass die Russen alle Register ziehen, um in ihrem laufenden Krieg mit der Ukraine zu siegen".