Wie die südkoreanische Regierung in Seoul meldet, sollen mehrere H-6K-Bomber der chinesischen Luftwaffe in den südkoreanischen Luftabwehrraum eingedrungen seien. Nach kurzer Zeit hätten die Flieger die Zone wieder verlassen. Stunden später hätten die chinesischen Flugzeuge dann das Gebiet erneut in Begleitung russischer Kampfflugzeuge durchquert. Wie die Regierung allerdings bestätigte, sei der Luftraum des Landes nicht verletzt worden. “Wir haben unsere eigenen Kampfjets der Luftwaffe eingesetzt, nachdem sich russische und chinesische Flugzeuge unserem Luftraum genähert hatte. Peking und Moskau haben offenbar ein gemeinsames Manöver in der Luft durchgeführt", heißt es aus Kreisen des südkoreanischen Verteidigungsministeriums. Auch der japanische Luftraum sei von den Flugzeugen nicht verletzt worden. Unterdessen hat Russland bestätigt, man habe Luftpatrouillen über den Gewässern des Ostchinesischen und des Japanischen Meeres durchgeführt. Dabei sollen die russischen Flugzeuge offenbar auf einem Militärflughafen in der Volksrepublik China gelandet sein. Dies wird sowohl von China als auch von Russland bestätigt.