Viele Militärexperten fragen sich jedoch, wieso die westlichen Länder nach den Waffen und Munitionslieferungen in die Ukraine nicht schon viel früher Nachschub bestellt haben. Das aktuelle Organisationsdesaster hätte auf jeden Fall vermieden werden müssen. Diesen Schuh muss sich auch Deutschland anziehen. Experten werfen der Regierung in Deutschland vor, die Unterstützung der Ukraine mit Waffen nicht langfristig geplant zu haben und auch vergessen habe die notwendige Reparaturen der Waffen in die Überlegungen miteinzubeziehen. Erste Experten schlagen deshalb vor, das das westliche Militärbündnis statt Waffenlieferungen an die Ukraine auch Ultimaten an die russische Regierung stellt. Sollten die Russen weiter ukrainische Großstädte beschießen, dann solle die NATO im Gegenzug auch Boden-Boden-Raketen an die Ukraine liefern. Damit wäre es der Ukraine dann möglich die russischen Kommandoposten in großer Entfernung zur Front zu zerstören. Zudem könnte der Westen auch weitere Sanktionen wirtschaftlicher und finanzieller Art gegen Russland beschließen. Da Russland die Gaslieferungen nach Europa weitgehend eingestellt hat, bietet sich nun zum Beispiel auch die Möglichkeit die Gazprom-Bank zu sanktionieren. Außerdem müssten mögliche Schlupflöcher geschlossen werden, die Russland noch immer ausnutzt, um elektronische Bauteile aus Drittstaaten zu bekommen. Wie man sieht, kann der Westen also eine Menge Dinge unternehmen, um Russland das Leben weiter schwer zu machen.