Auch kommt es immer wieder zu Befehlsverweigerungen in der russischen Armee. Zuletzt sollen gleich 280 russische Soldaten inhaftiert worden sein, weil sie wegen mangelnder Ausrüstung und fehlender medizinischer Versorgung einen Kampfeinsatz verweigert hatten. im Anschluss daran seien die Männer in der Region Donezk von ihren Vorgesetzten bedroht und psychisch gefoltert worden. Außerdem versuchen immer mehr Menschen in Russland einem Einzug zum Militärdienst zu entgehen, indem sie sich selbst Verletzungen zufügen. Zuletzt soll sich in der Region Novosibirsk ein Rekrut ins Bein geschossen haben, um nicht an die Front in die Ukraine verlegt zu werden. Zudem sollen in russischen Einheiten auch immer mehr die Vorräte an Munition ausgehen. Dies zeigt sich in den letzten Wochen vor allem daran, das das russische Artilleriefeuer an der Front im Vergleich zu den Vormonaten deutlich zurückgegangen sei.