Die russischen Truppen haben sich aus großen Teilen des hart umkämpften Cherson zurückgezogen, die ukrainische Flagge weht wieder! Aber trotzdem scheinen die russischen Truppen die Gegend um die Stadt nicht widerstandslos aufgeben zu wollen. Satellitenbilder belegen jetzt nämlich den Bau von gewaltigen Schützengräben in und um Cherson. Aus diesem Grund hatten zahlreiche Experten davor gewarnt, dass es sich um eine mögliche Falle der Russen handeln könnte. Trotzdem scheinen andere Satellitenbilder zu belegen, dass die russische Armee sich tatsächlich teilweise auf die Krim zurückzieht, um sich dort neu zu formieren. Was plant Putin - laufen die Ukrainer in eine Falle?
Wie die Satellitenbilder zeigen, ist die russische Armee fleißig dabei im nördlichen Teil der Krim und im Gebiet von Cherson Schützengräben auszuheben. Dies bestätigt nun der Geheimdienstanalyst Benjamin Pittet. “Russland hat die Schützengräben um den Kontrollpunkt Chonar zwischen der Krim und Cherson wiederhergestellt. Außerdem werden dort neue Schützengräben von den Soldaten ausgehoben“, erklärt der Experte bei Twitter. Gleichzeitig gebe es im nördlichen Teil der von Russland annektierten Halbinsel Krim rund um die Stadt Armyansk ebenfalls rege Bauarbeiten. Zu seinem Beitrag auf Twitter hat Pittet die Aufnahme eines russischen Baggers veröffentlicht, der neue Verteidigungsgräben aushebt.