Schon kurz nach dem Vorfall hatte die türkische Rundfunkbehörde Rtük für die lokalen Medien eine vorläufige Nachrichtensperre verhängt. Die Berichte über Explosionen sollten vermieden werden, damit in der türkischen Bevölkerung keine Panik geschürt werde, schrieb die Behörde am Sonntag. Im Anschluss an diese Anweisung hatten die Sender CNN Türk und TRT die Berichte über den Anschlag auf der beliebten Einkaufsmeile sofort unterbrochen. Bereits im Jahr 2015 und 2016 was zu einer blutigen Anschlagsserie in der Türkei gekommen, zu der sich damals die islamische Dschihadmiliz Islamischer Staat bekannt hatte. Schon damals hatte es einen Anschlag auf der beliebten Istiklal-Straße gegeben, bei dem damals 4 Personen ums Leben gekommen waren und 39 Menschen verletzt wurden.