Zuletzt wurde darüber informiert, das ist der Füllstand der deutschen Gasspeicher die angepeilte Marke von 99 Prozent früher als erwartet erreicht hat. Doch nun bestätigt das deutsche Wirtschaftsministerium, dass ein Teil des Gases offenbar auch in unseren Nachbarländern fließt. Denn jetzt wird in einer Mitteilung darüber informiert, das der Marktgebietsverantwortliche Trading Hub Europe (THE) bereits damit begonnen hat, in den Speichern befindliches Gas mittels Terminmarktverkäufen zu veräußern. Ab dem kommenden Monat soll das Gesetz einen “Ausspeicherpfad von bis zu 40 Prozent des gespeicherten Gases“ bis zum 1. Februar 2023 vorsehen. Die dann in den Speichern verbleibenden Mengen sollen dann im Spätwinter genutzt werden. Nun fangen die deutschen Speicher aber an sich zu leeren - die Heizperiode beginnt! Wie reagiert Habeck nun?
Angesichts dieser Worte verbreitet sich in der deutsche Bevölkerung nun leichter Optimismus. Trotzdem weicht die Sorge vor der Zukunft nicht ganz, weil in Deutschland viele Menschen auf Gas angewiesen sind. Denn lediglich in Neubauten wird bei der Heizung vorwiegend auf Strom gesetzt. In einem Großteil der älteren Gebäude hingegen, werden die meisten Heizungen weiter mit Gas betrieben. Noch im Mai war der Speicher in Rehden fast komplett leer gewesen. Im Anschluss hatte die Bundesregierung das deutsche Tochterunternehmen von Gazprom, die Gazprom Germania, unter die Verwaltung der Treuhand gestellt und eine Ministerverordnung erlassen, um die Füllung des Gasspeichers durch Trading Hub Europe zu ermöglichen. In Deutschlands größtem Gasspeicher soll der Füllstand mittlerweile 83 Prozent erreicht haben.