Angesichts der aktuellen Lage forderte Mais die Fokussierung weg von den Auslandseinsätzen zu nehmen. Stattdessen müsse die Bundeswehr in die Lage versetzt werden, bewegliche und hoch intensive Gefechte zu führen. Nach der Analyse von Mais verfüge die Bundeswehr im Augenblick über keine komplette Brigade, die in der Lage wäre, einen Kampfeinsatz über mehrere Wochen zu führen. Dies müsse sich nun schnellstens ändern, forderte Mais. Zudem seien hohe Investitionen in der Artillerie notwendig, weil es dort einen riesigen Nachholbedarf gebe. Aktuell verfüge das deutsche Heer gerade mal über 4 Artilleriebataillone, sowie 100 Panzerhaubitzen und 40 Raketenwerfer vom Typ Mars. Von diesen Waffen sei jedoch tagesaktuell lediglich ein Teil einsatzbereit, wie Mais bestätigte. Für die Zukunft sei geplant, die Zahl der Bataillone zu verdoppeln. Dazu sei allerdings die Anschaffung von zusätzlichen Geschützen und Raketenwerfer notwendig. Bleibt zu hoffen, dass sich die verantwortlichen Personen bei der Bundeswehr so richtig ins Zeug legen, um diesen Missstand so schnell wie möglich zu beenden.