Schon jetzt scheint Trump etwaige Konkurrenten in der Republikanischen Partei attackieren zu wollen. Für den Fall, dass Floridas Gouverneur Ron DeSantis als republikanischer Kandidat für die Präsidentschaft antreten werde, drohte Trump damit, “Dinge auszuplaudern, die nicht besonders schmeichelhaft sind“, wie er in einem Gespräch mit Fox News Digital zu verstehen gab. “Ich weiß mehr über ihn als jeder andere, vielleicht mit Ausnahme seiner Frau“, ließ Trump durchblicken. Gleichzeitig kündigte er für den 15. November eine “sehr große Mitteilung“. Experten gehen davon aus, dass Trump an diesem Tag eine erneute Kandidatur für die Präsidentschaftswahl im Jahr 2024 ankündigen wird. Noch immer verfügt Trump über eine große Popularität bei den Wählern der Republikaner. Zahlreiche republikanische Politiker, die Trump nach seinen Lügen über den angeblichen Betrug bei den Präsidentschaftswahlen kritisiert hatten, wurden von der eigenen Partei geächtet. Trotzdem dürfte es einige Gegenkandidaten innerhalb der Partei geben, die sich in der Vorwahl offen gegen Trump stellen werden. Dazu zählt neben DeSantis wohl auch Trumps ehemaliger Vizepräsident Mike Pence. Kein Wunder also, das Trump DeSantis bereits im Vorfeld die Kandidatur verhageln will. “Falls er kandidiert, könnte das für ihn sehr schmerzhaft ausgehen“, deutete Trump an und erklärte, dass er eine Kandidatur DeSantis für einen Schritt halte, der nicht gut für die republikanische Partei wäre.