Zuletzt waren die Preise auf dem Weltmarkt für Gas nach einer Kostenexplosion im Sommer wieder stark gefallen. Dies hat unter anderem damit zu tun, dass die Gasspeicher in Europa fast vollständig gefüllt sind und der Herbst bislang äußerst milde Temperaturen gebracht hat. Dies ermöglicht den Bürgern in vielen Ländern Energie zu sparen. Aus diesem Grund sollen die Hauptlieferanten jetzt die Reedereien beauftragt haben, den Transport des Gases massiv zu verlangsamen. Dann könnten sie später bei steigenden Preisen mehr Geld dafür verlangen. Laut Experten sei die in den Schiffen vorhandene Gasmenge geradezu gigantisch. Insgesamt soll in den Schiffen vor der europäischen Küste genug Gas vorhanden sein, um jeden deutschen Haushalt über einen Monat lang versorgen zu können. Der Wert des Gases in den verschiedenen Schiffen wird im Augenblick auf 3,4 Milliarden Euro geschätzt. Im Winter könnte dieser Wert jedoch deutlich steigen, wenn in einigen europäischen Ländern das Gas knapp wird. Diese Spekulationen lassen sich die Energielieferanten eine ganze Menge kosten. Denn die Miete für die Gasfrachter kosten jeden Tag ebenfalls 144.000 Euro.