++Eilmeldung++ Bank in Frankfurt durchsucht! Wurde hier Oligarchen-Geld verschoben?

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++Eilmeldung++ Bank in Frankfurt durchsucht! Wurde hier Oligarchen-Geld verschoben?

News (2 / 1) 08.11.2022 12:58 / Frank Symbolbild imago


Etwa eine Woche später durchsuchten die Ermittler eine zuvor von Hamburg nach Bremen verlegte Jacht. Das Schiff soll laut einem Bericht des Norddeutschen Rundfunks einen Wert von 500 Millionen Euro haben und zumindest bei der Fertigstellung die teuerste Jacht der Welt gewesen sein. Unter anderem gehört demnach zur Ausstattung der größte Pool, der je auf einer Jacht verbaut wurde.

Die Razzien stehen im Zusammenhang mit zwei getrennt laufenden Verfahren in Frankfurt und München. Die Frankfurter Ermittler nahmen ihr Verfahren nach der Veröffentlichung der sogenannten Panama-Papers auf. Usmanow soll demnach von 2017 bis dieses Jahr mehrere Transaktionen von Geld veranlasst haben, um dessen Herkunft zu verschleiern.

Bei den Transaktionen soll der Beschuldigte sein umfangreiches und komplexes Netzwerk an Unternehmen und Gesellschaften, überwiegend in sogenannten Offshorestaaten, genutzt haben. Es bestehe der Verdacht, dass das Geld aus Steuerhinterziehungen stammt. Das Volumen liege wohl im mehrstelligen Millionenbereich.

Auch die Staatsanwaltschaft München II ermittelt gegen Usmanow wegen des Anfangsverdachts eines Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz. Usmanow soll auch nach Aufnahme auf die Sanktionsliste der Europäischen Union am 28. Februar seine Immobilien in Oberbayern von einer Sicherheitsfirma bewachen haben lassen.

Durch die Bezahlung dieser Bewachungsdienste habe er dem Verfügungsverbot über eingefrorene Gelder zuwider gehandelt. Vier weiteren Beschuldigten wird durch die Unterstützung der Bewachungsdienste Beihilfe zu dem Verstoß vorgeworfen.