In ihrem Brief bitten die Soldaten Gouverneur Kozhemyako um die Zusammenstellung einer vom Verteidigungsministerium unabhängigen Kommission, die diese Vorfälle untersuchen soll. Das russische Verteidigungsministerium selbst hatte am 5. und 6. November schwere Niederlagen gegen die ukrainische Armee in der Nähe von Pawliwka eingestanden. Der Gouverneur selbst soll mittlerweile ebenfalls von hohen Verlusten während des Angriffs auf Wuhledar gesprochen haben, nannte die Berichte über 300 getötete, verwunderte oder vermisste Marinesoldaten aber stark übertrieben. Diese Videobotschaft hatte Kozhemyako auf seinem Kanal bei Telegram verbreitet. “Wir werden die Kommandeure an der Front kontaktieren und wir vertrauen ihm.“ Gleichzeitig erklärte der Gouverneur, die Offiziere hätten neben versichert, es habe Verluste bei der Offensive gegeben, die aber bei weitem nicht so schwer seien, wie offiziell von den Soldaten geschildert wurde.