Wie die Mutter des Soldaten weiter mitteilt, haben an ihrem Sohn und anderen Reservisten versprochen, dass sie eine dreimonatige Ausbildung in einer Militäreinheit in Omsk erhalten würden. Stattdessen sollen die Männer sofort nach Jekaterinburg gebracht worden seien, wo sie lediglich mit Uniformen ausgestattet wurden und dann weiter ins Grenzgebiet bei Rostow entsendet wurden. Die Gruppe der fahnenflüchtigen Männer behauptet, keinerlei militärische Ausbildung durchlaufen zu haben und im Anschluss ohne Munition und Lebensmittel nach Luhansk geschickt worden zu sein. Dort waren die Männer unter schwerem Beschuss mit Mörsern durch die ukrainische Armee geraten. Daraufhin seien die Männer in einem Wald geflohen, wo sie sich seit nunmehr 2 Wochen verstecken. Zuletzt hat die besorgte Mutter am 17. Oktober von ihrem Sohn gehört. Sollten die Fahnenflüchtigen zu ihrer Einheit zurückkehren, sei es wahrscheinlich, dass sie vor ein Kriegsgericht gestellt werden, erklärt Elena Solodovnikowa.