Bundesregierung ruft Merkel zur Räson! Allem Anschein nach hat die Ausstattung des Altkanzlerbüros und die Ausgaben der langjährigen Bundeskanzlerin Angela Merkel Kritik im Bundestag ausgelöst. Aus diesem Grund soll die Altkanzlerin von der Bundesregierung auf die Grenzen ihrer Privilegien als ehemalige Kanzlerin hingewiesen worden sein. Dies betreffe offenbar auch Merkels Reisekosten. Prasst die Altkanzlerin auf Ihre alten Tage?
Wie jetzt bekannt wird soll die Ampelkoalition von der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel gefordert haben, ihre Ausgaben zu beschränken. Deshalb soll es wohl Gespräche zwischen Merkels Büroleitung und dem Kanzleramt gegeben haben, bei denen es um “bedarfsgerechte Personalausstattung“ gegangen sein soll. So jedenfalls steht es im Bericht des Finanzministeriums, der an den Haushaltsausschuss des Bundestages weitergeleitet wurde. Von Seiten der Bundesregierung soll verdeutlicht worden sein, dass Merkels Büro nicht “statusbezogen, sondern zur Erfüllung amtlicher Aufgaben und fortwirkender Verpflichtungen“ eingerichtet wurde. Dabei sei die Nutzung für private Zwecke und zur Erzielung zusätzlicher Einkünfte ausgeschlossen. Auch die Reisekosten von Angela Merkel werden von der Bundesregierung nur dann erstattet, wenn die ehemalige Kanzlerin im Auftrag und Interesse der Bundesrepublik Deutschland auf Reisen gehe.