Viele Experten vermuten, dass die Schwimm-Drohne wohl entweder ihre Ziele rammt, Minen an deren Außenhülle anbringt oder beim Kontakt direkt ein Sprengzünder auslöst. Zuletzt hatten die Russen bereits Ende September einige Schwimm-Drohnen entdeckt. Dabei waren Hinweise gefunden worden, dass diese Waffen über Kontaktsensoren am Bug verfügen, die mittels Aufprall die Zündung eine Sprengladung initiieren. Woher die Ukraine diese Drohnen allerdings hat, steht noch immer nicht fest. Bisher wurden solche Waffen jedenfalls noch bei keinem NATO-Staat gesichtet. Die Spur führt allerdings in die USA, da die ukrainischen Schwimm-Drohnen einem experimentellen Waffensystem mit dem Namen “MANTAS-T“ gleichen, das bereits seit einiger Zeit im US-Bundesstaat Florida erprobt werden. Im Frühjahr 2022 waren diese Schwimm-Drohnen auch in Europa vorgestellt worden. Sie werden von der amerikanischen Firma MARTAC hergestellt. Eine Verbindung zur Ukraine soll offiziell allerdings nicht bestehen. Der Motor der Schwimm-Drohne soll allerdings Ähnlichkeiten mit dem Motor eines kanadischen Jetski-Herstellers aufweisen.