Schon seit dem Beginn der Invasion in der Ukraine gehen viele Einheiten der russischen Armee mit äußerster Brutalität vor. In dem 8 Monate andauernden Krieg wurden der russischen Armee bereits einige Kriegsverbrechen nachgewiesen. Und dabei handelt es sich beileibe nicht um Einzeltaten. Offenbar sollen die Soldaten bei diesem Taten auf Befehl gehandelt haben. Hat Putin wirklich einen Schießbefehl erteilt?
Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass die von den russischen Soldaten begangenen Gräueltaten während des Ukraine-Kriegs wohl keine Einzelentscheidungen der Soldaten waren. Stattdessen sollen die Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf Befehl von Russlands obersten Generälen ausgeübt worden sein. Zu diesem Ergebnis kommt nun eine Untersuchung des Royal United Services Institutes. Die Mitglieder eine Londoner Denkfabrik sollen angeblich Kopien der russischen Schlachtpläne eingesehen haben. Demnach hätten die Soldaten sich genau an die Vorgaben von den Geheimdiensten gehalten und in verschiedenen Teilen der Ukraine Säuberungsaktionen durchgeführt, angeblich um den “nationalistischen Widerstand“ in der Ukraine zu bekämpfen. So hätten russische Soldaten auf Befehl Stadtviertel durchkämmt und Personen getötet, die von den Soldaten als Gefahr eingestuft wurden. Unter anderem sollen die russischen Einheiten auf diese Weise in den Gebieten von Butscha, Babyntsi, Ozera und Zdvyzhivka vorgegangen sein. Dies sei auf Befehl von General Alexander Chaiko geschehen, der sich bereits in Syrien durch sein brutales Vorgehen einen Namen gemacht hatte. Unter anderem hatte der Offizier seine Männer angewiesen, zu foltern und zu töten, falls bei Zivilisten der Verdacht auf eine Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Militär bestehe.