In den letzten drei Wochen treibt die ukrainische Armee im gesamten Land mehrere Gegenoffensiven voran, um die besetzten Gebiete im eigenen Land aus den Händen der russischen Besatzer zu befreien. Zuletzt schien jedoch der Vormarsch auf die im Süden befindliche Stadt Cherson ins Stocken geraten zu sein. Dafür machen die ukrainischen Soldaten das Regenwetter und fehlende Ausrüstung verantwortlich. Kann Putin seine Truppen jetzt neu gruppieren?
Die ukrainischen Truppen kommen der wichtigen Gebietshauptstadt zwar immer näher, mehrere Versuche in die Stadt vorzurücken seien jedoch an der Gegenwehr der russischen Besatzer gescheitert. Auch von russischer Seite wurde zuletzt gemeldet, dass man die ukrainischen Truppen in der Umgebung der Stadt erfolgreich abwehren konnte. Statt wie in Charkiw den Rückzug anzutreten, haben die russischen Besatzer sich rund um Cherson in ihre Stellungen eingegraben. Die ukrainische Armee hat gute Kenntnis darüber, wo sich die Stellungen befinden und über welche Waffen die Russen verfügen. Trotzdem war der zu zuletzt schnelle Vormarsch auf die Stadt ins Stocken geraten. Deshalb bestätigt nun auch ein Kommandeur der ukrainischen Einheiten, dass die Situation vor Ort auch für die ukrainischen Streitkräfte kompliziert ist. Demnach sollen die russischen Soldaten ihre Stellungen verstärken und zuletzt auch schwere Artillerie und Mörser in die Stadt gebracht haben. Trotzdem zeigen sich die ukrainischen Soldaten optimistisch, die bereits im März 2022 in russische Besatzung gefallene Stadt bald befreien zu können.