Wie aus dem Kreis der insgesamt 13 Hobby-Detektive verlautet, habe man sich an der Suche nach Attila Hildmann beteiligt, weil man den Eindruck gewonnen habe, dass die deutschen Behörden nichts tun, verdeutlichte Gerhard Torges gegenüber dem “Stern“. Sie hatten auch ermittelt, dass der rechtsextreme und antisemitische Hetzer zuletzt Überweisungen auf seinem Spendenkonto in Höhe von 180.000 Euro erhalten haben soll. Schon seit Herbst 2021 hatte Hildmann außerdem bei seinem Kanal auf Telegram täglich um Spenden in Bitcoin oder anderen Kryptowährungen gebeten. Über seinen Onlineshop verkauft er außerdem weiterhin Gummibärchen, vegane Lebensmittelprodukte und vegane Bolognese-Sauce. Dieser Online-Shop wird aktuell von einem vorbestraften NPD-Anhänger namens Sebastian Schmidtke in Berlin betrieben, der unter anderem wegen Volksverhetzung angeklagt war.