Putin treibt seine Reservisten in den Tod - Ohne Training, Ausrüstung und Munition schickt er seine Männer an die Front

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Putin treibt seine Reservisten in den Tod - Ohne Training, Ausrüstung und Munition schickt er seine Männer an die Front

News (2 / 1) 20.10.2022 07:20 / Frank Symbolbild imago


Hunderttausende Russen geflohen

Nach der Mobilmachung hatten sich zahlreiche junge Männer aus Russland abgesetzt. Es wird damit gerechnet, das mehrere hunderttausend Personen Russland verlassen haben könnten. Wieder andere Männer fügen sich in ihr Schicksal. Diese treten ihren Militärdienst an, allerdings nur weil sie keine Lust darauf haben im Gefängnis zu landen. Solange die Einberufung nicht abgeschlossen sind, trauen sich viele russische Männer nicht einmal mehr auf die Straße, weil die Videoüberwachung dazu genutzt wird, um Kriegsdienstverweigerer zu entdecken. An der Front hingegen sollen viele der Neuankömmlinge bereits verwundet oder getötet worden sein. Eines der Opfer ist der 28-jährige Alexej Martynow. Dieser sei am 23. September einberufen worden und war bereits am 10. Oktober bei Kämpfen in der Ukraine getötet worden. Die russischen Reservisten bemängeln, dass die ihnen zugesagte zweiwöchige Militärausbildung nie stattgefunden hätte. Stattdessen hätte man ihnen lediglich 30 Kugeln in die Hand gedrückt. Wie man sieht, scheint man in Russland mittlerweile so verzweifelt zu sein, dass man die Männer ganz ohne militärische Ausbildung oder geeignete Ausrüstung ins Gefecht schicken muss. Kein Wunder also, dass viele der jungen Männer keine Lust darauf haben, als Kanonenfutter an der Front zu enden.