Meist weisen die angeblichen “Kinder“ die Opfer dann an, eine Echtzeit-Überweisung vorzunehmen. Wie die Polizei mit Erschrecken feststellt, sollen bereits zahlreiche Opfer auf diese Betrugsmasche hereingefallen sein. Häufig führen die angeschriebenen Personen die geforderten Überweisungen tatsächlich durch, ohne Rücksprache mit ihren Kindern zu halten. Auch Nachfragen bei der neu erhaltenen Telefonnummer scheinen kaum gemacht zu werden. Ist die Überweisung erst einmal durchgeführt, ist es für die Geschädigten schwierig ihr Geld zurückzubekommen. Aus diesem Grund rät die Polizei den Eltern, bei einer Nachricht von einer fremden Nummer von den eigenen Kindern, auf jeden Fall einen Versuch zu unternehmen, die bisher gespeicherte Nummer anzurufen oder über das Festnetz Kontakt aufzunehmen. Auf diese Weise könne man verhindern Opfer dieser Betrugsmasche zu werden. Sollte sich der Betrugsversuch bestätigen, sollte die Nummer der Täter bei der Polizei gemeldet werden.