Wie knapp die Sache war, zeigen auch die Worte von Michael Görtzen, dem Sprecher der Duisburger Feuerwehr. Dieser glaubt, dass die Stadt nur mit Glück einer Katastrophe entgangen sei. Ein Absturz in dem Zirkuszelt hätte vermutlich schlimme Folgen gehabt. In dem voll besetzten Zelt hatten 900 Zuschauer auf den Beginn der Vorstellung um 15:00 Uhr gewartet. Trotz des Absturzes sei die Vorstellung fortgesetzt worden, damit die Zuschauer nicht auf den Parkplatz hinauslaufen. Nach dem Ende der Vorstellung wurden die Zuschauer von der Polizei aus dem Zelt begleitet. Vor Ort hatte die Spurensicherung die Kennzeichen sämtlicher Fahrzeuge erfasst. Zwischen den Trümmern entdeckten die Rettungskräfte die verbrannten Überreste der beiden Flugzeuginsassen. Die Maschine war am Flughafen in Dinslaken gestartet und dann 25 Kilometer Luftlinie vom Startflughafen entfernt abgestürzt. Am späten Abend waren Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen am Absturzort eingetroffen. Sie sollen die Ursache des Absturzes gemeinsam mit der Polizei ermitteln. Eine für 19:00 Uhr angesetzte Zirkusvorstellung musste abgesagt werden.