Wegen der drohenden Energiekrise und einen möglichen Gasmangel wagt der bayrische Ministerpräsident Markus Söder nun einen ziemlich pessimistischen Ausblick in die Zukunft. Offenbar befürchtet der CSU-Politiker eine Pleitewelle bei mittelständischen Unternehmen und dadurch einen sozialen Abstieg ganzer Bevölkerungsschichten. Wenn könnte es alles treffen?
Schon seit Wochen ist klar, dass der kommende Winter zu einem Zitterspiel werden wird. Zu jeder Zeit ist ein kompletter Stopp der Gaslieferung aus Russland möglich. Aus diesem Grund wurden die Menschen in Deutschland bereits dazu aufgefordert, so viel Gas wie möglich einzusparen. Am Samstag hatte der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz erklärt, dass Deutschland trotz aller Probleme gut für den Winter gewappnet sei. Diese Aussage wurde nun vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (55, CSU) scharf kritisiert. “Ich habe keine Ahnung worauf diese Hoffnung des Kanzlers basiert. Viele Menschen in Deutschland haben kaum noch Vertrauen in die Ampel-Regierung“, erwiderte der CSU-Politiker auf die vom Bundeskanzler getroffene Aussage. Zudem zeigte sich Söder besorgt, dass das Gas im Winter tatsächlich ausgehen könnte: “Überall mangelt es an Energie und Gas. Um durch den Winter zu kommen, müsste der Füllstand der Gasspeicher in Süddeutschland deutlich erhöht werden.“