Dieser Hashtag basiert auf der Kritik des Mediziners und Wissenschaftlers Vinay Prasad. Dieser behauptet, dass die Daten, die die Pharmaunternehmen bei der EMA vorgelegt haben, lediglich von einem Test an 8 Mäusen stammen. “Ich bin ziemlich schockiert, wie wir von klinischen Studien mit über 40.000 Probanden zu Tests mit 8 Mäusen gekommen sind, um die neuen Impfstoffe zuzulassen“, erklärt der Arzt in einem Artikel der Zeitschrift “The Mercury News“. Damit will der Mediziner offenbar zu verstehen geben, dass mit den neuen Impfstoffen lediglich an Tieren geforscht wurde. In dem Artikel heißt es weiter: “In den präklinischen Studien hat der Test mit dem neuen Impfstoff von Biontecj/Pfizer zu einem 2,6-fachen Anstieg der Antikörper gegen die Omikron-Varianten geführt.“ Prasad gibt zu verstehen, das bisher lediglich klinische Studien an Tieren durchgeführt wurden und erst jetzt mit Studien an Menschen begonnen wird. Aus diesem Grund ist er über die Freigabe durch die EMA überrascht. Kein Wunder also, dass die Impfgegner diese Theorie fleißig in den sozialen Medien verbreiten.
Unterdessen verdeutlicht der bekannte Immunologe Dr. Carsten Watzel, dass in dem Bericht auch die Tierversuche mit eingeflossen sein. Doch selbstverständlich sei der Impfstoff auch an mehreren hundert Probanden getestet worden. Auch in den klinischen Studien an Menschen habe man festgestellt, dass sich nach der Impfung mit den neuen Impfstoffen mehr Antikörper gegen die sogenannte Omikron-Variante im Blut der Testpersonen gebildet haben. Wie effektiv die Impfungen sind, wurde diesmal aber bisher nicht bestimmt. Diese Daten sollen diesmal nach den Impfungen erhoben werden. Trotzdem kann Watzel die Impfwilligen beruhigen. An dem ursprünglichen Impfstoff wurde lediglich die Bandbreite seiner Wirksamkeit verändert. So ähnlich wie es auch bei den Grippe-Impfungen in jedem Jahr erfolgt. Neue Nebenwirkungen oder medizinische Probleme seien durch die angepassten Impfstoffe vermutlich nicht zu erwarten. Durch die Nutzung der der neuen Impfstoffe können sich die Menschen noch einmal besser vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützen.