Aktuell sitzt wegen diesem Vorfall ein 34-jähriger Mann in Untersuchungshaft. Er soll mit Waffen gehandelt haben, doch laut Aussage der ermittelnden Oberstaatsanwältin werde auch wegen möglichen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz gegen ihn ermittelt. Man habe bei den Razzien aber keine Anzeichen auf ein geplantes Attentat mit Sprengstoff gefunden. Zurzeit soll die Polizei jedoch prüfen, ob ein Komplize des Mannes den Sprengstoff in einem Auto mit sich führt. Angeblich gebe es Hinweise, dass mit dem C4-Sprengstoff ein Anschlag auf das stillgelegte Atomkraftwerk Greifswald geplant gewesen sein soll. Dort befindet sich ein Zwischenlager mit radioaktivem Abfall. C4 ist ein hochexplosiver Plastiksprengstoff, der in seiner Beschaffenheit an Knete erinnert. Dieser Sprengstoff kommt häufig bei Militäraktionen zum Einsatz, weil sich C4 nicht durch Feuer, Elektrizität oder Stösse zur Explosion bringen lässt. Generell werden diesem Sprengstoff spezielle Substanzen beigemischt, damit ihn Spürhunde relativ leicht auffinden können. Außerdem enthält C 4 Metallstaub, der eine Entdeckung mit Metalldetektoren ermöglichen soll. Bleibt zu hoffen, dass der Komplize des festgenommenen Mannes bald geschnappt werden kann.