In der JVA Tegel hatte Koray T. eingesessen, weil er im Jahr 2016 ein Taxifahrer in Berlin- Kreuzberg mit 3 Schüssen getötet hatte. Nach der Tat war der Mann dann in die Türkei geflohen und konnte schließlich in Bulgarien verhaftet werden. Von dort wurde er nach Deutschland ausgeliefert und am 7 März 2019 verurteilt. Allerdings ging das Gericht wegen der Kokainsucht des Mannes von verminderter Schuldfähigkeit aus. Zudem hatte sich Koray T. bereiterklärt, Unterhalt an die 3 Kinder seines Opfers zu zahlen. Auf diese Weise entging der Täter einer härteren Strafe. Wegen dieses Falls fordert nun FDP-Rechtsexperte Holger Krestel, dass die Berliner Justizsenatorin die Kriterien offenlegt, aus welchem Grund dem Mann eine solche Hafterleichterung gewährt wurde. Fälle wie dieser müssen nach Krestels Meinung zukünftig verhindert werden.