Wegen dem von Russland gestarteten Angriffskrieg in der Ukraine steht die NATO jetzt vor neuen Herausforderungen. Und zwar nicht nur in Europa, sondern auch in der Arktis. Denn wie NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg besorgt verkündet, beobachte man die Aktivitäten Moskaus in der Arktis mit Sorge. Deshalb will das westliche Militärbündnis jetzt darauf reagieren.
Wie Stoltenberg verkündete, wird die Nato nun ihre Präsenz in der Arktis erhöhen. Aus diesem Grund werde man verstärkt Seeaufklärer entsenden, um einen besseren Eindruck davon zu bekommen, was die Russen in der Arktis treiben. Bereits seit langer Zeit verfolgt Russland das Ziel, einen Teil der Arktis für sich zu vereinnahmen. Zuletzt hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärt: “Jedem sollte vollkommen klar sein, dass die Arktis zu unserem Territorium zählt. Das ist unser Land.“ Aus diesem Grund hatten die Russen zuletzt ihre Aktivitäten dort verstärkt. Unter dem ewigen Eis werden zahlreiche Rohstoffe vermutet. Offenbar ist der NATO nicht entgangen, dass Russland dabei ist, ehemalige Militärbasen aus Sowjetzeiten wiederzueröffnen und hochmoderne Waffen dort zu stationieren.