Obwohl die russische Invasion in der Ukraine dazu geführt hat, dass die Armee von Wladimir Putin einen Teil des Landes besetzt hat, glaubt der Generalsekretär der NATO, Jens Stoltenberg, noch immer daran, dass die Ukraine am Ende den Konflikt siegreich beenden wird. In diesem Zusammenhang erneuerte Stoltenberg sein Versprechen, dass man die Ukraine von Seiten der NATO so lange wie nötig unterstützen werde.
Am Dienstag hatte ein Online-Gipfel stattgefunden, zu dem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Präsidenten verschiedener Länder eingeladen hatte. Bei dem Gipfel ging es vor allem um die Zukunft der von Russland annektierten Halbinsel Krim. Im Rahmen der Gespräche forderte der ukrainische Präsident die verbündeten Länder auf, mehr Waffen an die Ukraine zu liefern. Mit einer schnellen Waffenlieferung soll es seinem Land ermöglicht werden, die besetzten Gebiete von der russischen Armee zurückzuerobern. Bei diesem Vorhaben schloss Selenskyj ausdrücklich die seit 2014 annektierte Halbinsel Krim ein. Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt warnte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, dass der Ukraine und ihren Verbündeten vermutlich ein sehr harter Winter bevorsteht. “Aktuell befindet sich der Krieg in einer Phase der Zermürbung. Jetzt kommt es vor allem auf den Willen und die Logistik an“, verkündete Stoltenberg. Aus diesem Grund sei es unerlässlich die Ukraine im Kampf gegen Russland langfristig zu unterstützen.