Was den Tätern außerdem zum Verhängnis wurde, war die Tatsache, dass die Polizei aus Deutschland und den Niederlanden bereits seit Wochen Ermittlungen angestellt hatte und den Gaunern bereits auf der Spur gewesen war. Viele der Banden, die Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen sprengen, stammen ursprünglich aus den Niederlanden. Diesmal konnten die deutschen Beamten den Wagen der Täter schnell identifizieren und rasten diesem auf der A 61 hinterher. Beim Zugriff waren der Fluchtwagen der Täter und mehrere Zivilfahrzeuge der Polizei beschädigt worden. In dem gestoppten Fahrzeug stellte die Polizei unter anderem schweres Werkzeug und Sturmhauben sicher. In der Bank in Königswinter mussten mehrere Anwohner evakuiert werden, weil zunächst nicht klar gewesen war, ob die Täter Sprengstoff hinterlassen hatten. Dies konnte aber nach einer Durchsuchung der Bankfiliale mit Spürhunden aber ausgeschlossen werden