Den tragischen Todesfall des Jugendlichen nehmen nun Bundespolizei und Deutsche Bahn zum Anlass, um vor leichtsinnigem Verhalten auf Bahnanlagen zu warnen. Oft hätten die Lokführer wegen der hohen Geschwindigkeiten keine Chance Unfälle zu vermeiden. Die Polizei schildert den Vorfall wie folgt: "Der IC 2215 aus Hamburg Richtung Bremen hatte den Bahnhof Ottersberg mit 180 km/h durchfahren. Doe Streckenabschnitt kann mit bis zu 200 km/h befahren werden. Die Züge nähern sich bei dieser Geschwindigkeit mit rund 50 Metern je Sekunde und werden erst in der Entfernung von zirka 100 Meter bewusst wahrgenommen", erklärt Polizeihauptkommissar Holger Jureczko. Laut dem Polizisten bleiben den Betroffenen in solchen Situationen lediglich eine Reaktionszeit von nur 2 Sekunden. Aus diesem Grund warnte Jureczko ausdrücklich davor, das eigene Leben mit leichtsinnigem Verhalten auf's Spiel zu setzen.