Trump droht Biden, Obama und Clinton direkt! Starke Worte des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump. Dieser hat indirekt angekündigt, dass er 2024 noch einmal für das Amt des amerikanischen Präsidenten antreten will. Bei seinem Auftritt schickte der 75-Jährige gleich noch eine Drohung an seine politischen Erzfeinde.
Wie Donald Trump bei einem Kommentar in den sozialen Medien andeutet, will er sich bei den ehemaligen US- Präsidenten für die Razzia auf seinem Anwesen Mar-a-Lago in Palm Beach revanchieren. Dies soll spätestens dann passieren, wenn er wieder im Weißen Haus eingezogen ist. In diesem Falle könnte Trump dann gemeinsam mit seinem Justizministerium ebenfalls eine Hausdurchsuchung in den Wohnräumen von Hillary Clinton, Ex-Präsident Barack Obama oder dem aktuellen Präsidenten Joe Biden anordnen. Mit der Razzia auf seinem eigenen Anwesen war nämlich ein Präzedenzfall geschaffen worden. So könnte das FBI zukünftig versuchen, ebenfalls geheime oder belastende Unterlagen bei ehemaligen US-Präsidenten zu finden.
Zuvor hatte Trump die Überschrift eines Zeitungsartikels aus dem "Wall Street Journal" gepostet. Dessen Überschrift lautete: "Die Quittung für Mar-a-Lago wird brutal!" In diesem Kommentar hatte die konservative Kolumnistin Kimberly Strassel erklärt, warum die Razzia auf Trumps Anwesen für die Demokraten ein Spiel mit dem Feuer gewesen sein könnte. Weil die Aktion bei Trump unmittelbar vor den wichtigen Kongresswahlen im Herbst stattfand, halten viele Republikaner und auch zahlreiche amerikanische Wähler die Durchsuchung für einen politischen Akt. Strassel wirft den Demokraten sogar vor, sie hätten eine neue Regierungsgewalt entfesselt. Sie rechnet mit einem Bumerang-Effekt. Schon früher hatte die Einberufung eines unabhängigen Staatsanwaltes in der Watergate-Affäre um Präsident Richard Nixon dazu geführt, dass später auch Ermittlungen gegen die Präsidenten Bill Clinton und Donald Trump geführt werden konnten.