Brite stirbt in russischer Gefangenschaft - er war Entwicklungshelfer! Wie reagiert Großbritannien?

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Brite stirbt in russischer Gefangenschaft - er war Entwicklungshelfer! Wie reagiert Großbritannien?

News (1 / 1) 20.08.2023 23:34 / Julia Symbolbild imago


Er war nur Entwicklungshelfer! Skandalöse Meldung aus der Ostukraine. Dort ist nun offenbar ein Brite in der Kriegsgefangenschaft prorussischer Truppen gestorben. Dies bestätigte Darja Morosowa, eine Sprecherin der Besatzungstruppen, am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur Interfax. Wie reagiert Großbritannien nun!

Brite war als humanitärer Helfer in der Ukraine

Die Familie des britischen Staatsbürgers Paul Urey gibt an, dass der 45-Jährige als humanitärer Helfer in der Ukraine im Einsatz gewesen sei. Er war im April von russischen Truppen gefangen genommen worden und man hatte ihn dann der "Söldnertätigkeit“ beschuldigt. Zuletzt hatte der Kreml die Bezeichnung "Söldner" häufiger verwendet, um auch internationale Helfer in der Ukraine zu diskreditieren. Angeblich habe der Brite unter chronische Krankheiten wie Diabetes, sowie einer Lungen- und Nierenschwäche gelitten. Außerdem habe er Herzkreislaufbeschwerden aufgewiesen, erklärte Morosowa. "Angesichts dieser Diagnose und des Stresses ist er gestorben“, gibt die Sprecherin in ihrem Statement bekannt. Die genauen Todesumstände des Mannes sind unmöglich unabhängig zu überprüfen. Von Seiten der Besatzer legt man Wert darauf, dass dem Briten trotz "der Schwere der Verbrechen“, die er begangen haben soll, eine "angemessene medizinische Versorgung“ ermöglicht wurde.