Unmittelbar nach dem Abschluss der Arbeiten soll dann wieder Gas durch die Pipeline fließen, soweit es nicht zu anderweitigen technischen Störungen kommt. Dann werden wieder 33 Millionen Kubikmeter Gas pro Tag durch die Leitungen gepumpt werden. Dabei handelt es sich aber weiterhin um lediglich 20 Prozent der Kapazität der Pipeline. Die Drosselung wird von Gazprom mit dem Fehlen einer Turbine für die Pipeline Nord Stream 1 begründet, die in Kanada gewartet wurde und sich aktuell in einem Lager in Mülheim an der Ruhr befindet. Russland weigert sich die Turbine anzunehmen, um weiter eine Propaganda-Ausrede verbreiten zu können. Zuletzt hatte Bundeskanzler Olaf Scholz die Existenz der Turbine selbst konstatiert, um zu zeigen, dass die Turbine jederzeit eingesetzt werden kann.