In den Regionen Steiermark, Kärnten und Osttirol mussten zum Teil Züge gestoppt werden, nachdem die Versorgung mit Strom wegen der Unwetter ausgefallen war. Zudem waren Bäume auf Gleise und Straßen gestürzt. In einigen Tunneln in den Alpen kam es ebenfalls zu Stromausfällen. Die Verbindungsstrecken nach Italien waren wegen Aufräum- und Reparaturarbeiten an mehreren Stellen zeitweise gesperrt. Zehntausende Haushalte mussten in der Steiermark stundenlange ohne Strom ausharren, da viele Hochspannungsleitungen und Trafostationen beschädigt wurden. "Vielfach müssen sich unsere Kollegen den Weg zu den Reparaturarbeiten mit der Motorsäge freischneiden“, erklärte ein Sprecher des Unternehmens Energie Steiermark. Bis alle Schäden behoben sind, werde es Tage, wenn nicht sogar Wochen dauern.
Auch die französische Mittelmeerinsel Korsika war von Unwettern heimgesucht worden. Dort wurden Böen mit Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h gemeldet. In 45.000 Haushalten war der Strom zeitweise ausgefallen. Insgesamt 6 Menschen sollen bei den Unwettern ums Leben gekommen sein Im französischen Marseille sorgten die starken Regenfälle für überflutete Straßen. Tote gab es außerdem in der italienischen Ortschaft Lucca und der Küstenstadt Carrara, wo je eine Person von umstürzenden Bäumen getroffen worden waren. In vielen europäischen Länder wurden wegen der schweren Sturmschäden nun Krisenstäbe einberufen.