Gleichzeitig hat diese Truppenbewegung nun durch den aktuellen Ukraine-Krieg aber natürlich eine doppelte Botschaft. "Man kann eine gewisse Eskalation nicht abstreiten, wenn man bedenkt, dass Finnland und Schweden in die NATO möchten", gibt der Experte deshalb jetzt zu bedenken. Andererseits hätten die Russen mit ihrem Angriff auf die Ukraine vor allem NATO-Staaten im Osten Europas und im Baltikum beunruhigt. "Und die USA wollen ein Zeichen setzen", ist sich Bruns sicher. Dies soll wohl auch die amerikanische Antwort auf die Bestrebungen Moskaus sein, die eigene Marine weiter auszubauen, wie Putin zuletzt bei seiner Rede zum "Tag der Marine" in St. Petersburg bekräftigt hatte. "Das könnt ihr gerne machen, aber wir sind schon da und wir sind als NATO da", sieht Bruns in den US-Schiffen nun ein starkes Signal, das sicherlich auch Putin zur Kenntnis nehmen wird. Gleichzeitig ist Bruns sicher, das die Russen ebenfalls Manöver in Nord- und Ostsee furchführen werden. Aktuell sei die Ostsee von größtem Interesse hinsichtlich der Sicherheitspolitik geraten. Deshalb sei es laut Bruns spannend, wie sich die Situation dort weiter entwickeln werde.