Verantwortlich für das Verfahren ist die stellvertretende Hate-Speech-Beauftragte der Bayerischen Justiz, die das Verfahren zusammen mit der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck führt, "Dem vorliegenden Ermittlungsverfahren gegen den Mann hatte eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft Wels an die Staatsanwaltschaft Traunstein zugrunde gelegen. Wegen der örtlichen Zuständigkeit wurde dieses Verfahren zunächst an die Staatsanwaltschaft München II abgegeben und von der Generalstaatsanwaltschaft München, Bayerische Zentralstelle für Extremismus und Terrorismus (ZET), übernommen“, informiert jetzt Klaus Ruhland, Leitender Oberstaatsanwalt und Pressesprecher der Generalstaatsanwaltschaft, gegenüber den Medien. Offenbar gibt es Inzidizien, dass der jetzt beschuldigte Mann sich in den sozialem Medien beleidigend über die verstorbene Ärztin geäußert habe. "Wir beobachten Sie, und wir werden solche Kreaturen vor die in Zukunft einzurichtenden Volkstribunale bringen!“, soll der Mann der Ärztin unter anderem bei Twitter geschrieben haben.