Mittlerweile tobt der von Wladimir Putin entfesselte Angriffskrieg bereits seit 5 Monaten in der Ukraine. Die Hoffnung des Kreml-Chefs auf einen schnellen Erfolg seiner "militärischen Spezialoperation" haben sich nicht erfüllt. Stattdessen wachsen die Zahlen von gefallenen Soldaten und zerstörtem Kriegsgerät immer weiter an. Noch immer ist der Widerstand der Ukraine ungebrochen. Zuletzt hatte die Ukraine im Süden des Landes sogar eine Gegenoffensive gestartet, um besetzte Gebiete zurück zuerobern - muss Putin jetzt alles neu bewerten und sich zurückziehen?
Vor allem an den Zahlen der Verluste sieht man, dass der Krieg für die Russen ganz und gar nicht nach Plan verläuft. So gibt es jeden Tag Berichte von der Front, die belegen, dass die Russen auf dem Schlachtfeld für die Ukraine doch kein unbesiegbarer Gegner zu sein scheinen. Zwar lassen sich nicht alle Angaben unabhängig überprüfen, doch es zeigt sich, dass die Verluste auch auf russischer Seite schwer wiegen. Zuletzt waren zwei russische Top-Piloten bei Raketenangriffen getötet worden. Und auch sonst sind die Verluste der russischen Truppen erschreckend. Zwar meldet der Kreml schon lang keine genauen Zahlen von seinen Verlusten auf dem Schlachtfeld, aber dies wird nun von ukrainischer Seite und durch die Einschätzung von Militärexperten übernommen. Vor einigen Wochen hatte der Kreml aber ohne Zahlen zu nennen, von hohen Verlusten gesprochen.