Der Bau des riesigen U-Boots war 2019 in Auftrag gegeben worden. Die Fertigstellung hatte sich dann wegen der Corona-Pandemie aber um einige Monate verzögert. Nun jedoch hat die russische Marine das 184 Meter lange U-Boot offiziell im Hafen von Severodvinsk übergeben bekommen. Doch vor allem die neuartigen Waffen der "Belgorod“ besorgen die Experten. Denn angeblich soll das Schiff mit den gefährlichen Poseidon-Torpedos bewaffnet werden. Diese sind 30-mal größer als normale Tirpedos und sollen mit Nuklearsprengköpfen bestückt sein. Poseidon ist eine völlig neue Waffenkategorie“, hatten die Experten gewarnt. Der neuartige Torpedo hat einen eigenen atomaren Antrieb und kann tausende Kilometer zurücklegen, Angeblich soll die Waffe in der Lage sein ganze Küstenlandstriche zu vernichten. Doch noch scheinen die Torpedos nicht einsatzbereit zu sein. Diese können wegen ihrer Größe lediglich von der "Belgorod" abgefeuert werden. Der Waffenexperte Hans Kristensen glaubt, dass diese Waffe tatsächlich erst am Ende dieses Jahrzehnts einsatzbereit sein wird. In der Zwischenzeit wird sich die "Belgorod" mit normalen Torpedos zufriedengeben müssen und wohl vor allem für Spionagemissionen eingesetzt werden.