Bei einem der verschütteten Fahrzeuge hatte es sich um eine Ambulanz gehandelt. In diesem Fall gestaltetet sich die Rettung der Insassen des Fahrzeugs zu einem Spiel gegen die Zeit. Denn es war eines der Fahrzeuge, die komplett im Schlamm versunken waren. Die Helfer der Feuerwehr mussten zunächst den Schlamm entfernen und dann die Insassen mit schwerem hydraulischem Gerät aus dem verschütteten Fahrzeug retten. Dabei war der Fahrer des Notarztwagens so schwer verletzt worden, dass er von den Rettungskräften vor Ort reanimiert werden musste.
Um die im Fahrzeug eingeschlossenen Personen zu befreien brauchten die Retter gut eine Stunde. Neben dem schwerverletzten Fahrer war eine weitere Person leicht verletzt worden. Nach den Vorfällen ist das Stubaital zur Stunden noch immer von der Außenwelt abgeschnitten.