"Angesichts der neuen Technologien und Fähigkeiten, die wir erhalten, müssen wir uns dieser Bedrohung stellen", erklärte Havrylov und prognostizierte, dass diese Situation eine Zerstörung der russischen Kriegsschiffe unvermeidlich mache. Dafür warte man aber noch auf westliche Waffen, mit denen man über eine größere Entfernung angreifen könnte.
Deshalb kam der ukrainische Politiker dann auch zu folgender Schlußfolgerung: "Früher oder später werden wir genug Ressourcen haben, um Russland im Schwarzen Meer und auf der Krim anzugreifen", ist Havrylov sicher. Aktuell sei man im Austausch mit den Verbündeten aus dem Westen, um zu diskutieren, ob bei dieser Operation auch Waffen aus dem Westen eingesetzt werden dürfen. Doch auch eine diplomatische Rückholung der Krim sei aus Havrylovs Sicht nicht ausgeschlossen. Offenbar scheinen die Russen diese Ankündigung auf jeden Fall ziemlich ernst zu nehmen. In den letzten Tagen habe man zahlreiche Schiffe der Schwarzmeerflotte von der Krim im Hafen Sewastopol nach Novorossiysk im Süden Russlands verlegt.