Offenbar durchaus eine Möglichkeit. Denn bereits Anfang Februar hatte der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck (52), der auch noch Wirtschaftsminister ist, dafür plädiert sämtliche "Denktabus“ fallen zu lassen. Dies könnte nun also auch für die Atomkraft gelten. Am Wochenende erklärte Habeck zu diesem Thema: "Für mich ist die Risiko-Nutzen-Abwägung die entscheidende ...“ Und auch Kanzler Olaf Scholz spricht sich nicht mehr eindeutig für das Ende der Atomkraft aus. Stattdessen spricht dieser aktuell von einer "Scheindebatte“. Scholz sieht nämlich kein Strom-, sondern ein Heizproblem. In der SPD scheint der Widerstand bereits zu bröckeln. Der brandenburgische SPD-Regierungschef Dietmar Woidke (60) hatte deshalb ebenfalls gefordert, man solle "heute nichts von vornherein ausschließen“. Er plädierte dafür die Laufzeitverlängerung von AKWs "ernsthaft und ideologiefrei" zu diskutieren. Wie es scheint, könnte es also tatsächlich bald zu einem Handel bei diesen Themen kommen.