Dies bezeichnet Putin als Übergang zu einer wirklich multipolaren Welt. Dieser Prozess sei laut der Aussage von Putin nicht mehr aufzuhalten. Mit dem Krieg in der Ukraine will Putin die "egoistischen Regeln“ brechen und der Weltbevölkerung den "Wunsch nach Hegemonie“ erfüllen.
Die vom Westen ausgesprochenen Sanktionen bezeichnet Putin dann als "feindselige Handlungen westlicher Länder“. Man werde gegen diese Maßnahme ankämpfen. "Ihr Ziel war es, Zwietracht und Verwirrung in unserer Gesellschaft zu säen, die Menschen zu demoralisieren, aber auch hier haben sie sich verkalkuliert“, behauptet Putin. Zudem wirft Putin dem Westen vor sich über Jahrzehnte "sehr aggressiv gegenüber Russland verhalten“ zu haben. So leugnet Putin auch offen die Initiierung des Krieges von Seiten Russlands. Putin hingegen schiebt die Schuld auf den Westen, der 2014 angeblich einen bewaffneten Staatsstreich in der Ukraine ausgelöst habe. Dies habe dann zu einem Völkermord an den Menschen im Donbass geführt.