Russen verschanzen sich in ukrainischem Atomkraftwerk - Gefahr einer Kernschmelze bedroht ganz Europa!

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Russen verschanzen sich in ukrainischem Atomkraftwerk - Gefahr einer Kernschmelze bedroht ganz Europa!

News (2 / 1) 14.07.2023 23:33 / Olga Symbolbild imago


Zuletzt hatten Reporter vor Ort berichtet, dass die Russen das AKW-Gelände in eine Festung verwandelt hätten. Die Anlage sei von Schützengräben und patrouillierenden Soldaten umgeben. "Sie halten es wie einen Stützpunkt für ihre Artillerie" erklärt ein Beamter aus Saporischschja. Während die Russen das Kraftwerk besetzen, halten die Truppen der Ukraine die Kontrolle über die Stadt und deren Einwohner. Angeblich halten die Russen 40 Mitarbeiter des Kraftwerks als Geiseln. Sogar Forderungen von Lösegeld habe es gegeben. Die ganze Situation gefährdet natürlich den geregelten Ablauf in der Anlage.

Zudem seien die Mitarbeiter quasi rund um die Uhr im Einsatz, weil es viel zu wenig Mitarbeiter gibt, um die Anlage zu betreuen. Auch wird von Gewaltanwendung der Besatzer gegenüber den Mitarbeitern berichtet.

Internationale Atomenergiebehörde ist besorgt

Kein Wunder also, dass man von Seiten der IAEA in großer Sorge ist. Von dort heißt es, man sei bereit einen Besuch von Experten zu organisieren, auch wenn die ukrainischen Behörden dies bislang ablehnen. Denn IAEA-Chef Rafael Grossi hatte die Lage vor Ort bereits als "unhaltbar“ bezeichnet. Bereits seit längere Zeit müssten die notwendigen Wartungsarbeiten verschoben werden. Zudem konnten notwendige Geräte nicht geliefert werden. Trotzdem lehnt die Ukraine einen Besuch von IAEA-Vertretern des AKW Saporischschja ab. Dies gelte so lange das Kraftwerk von den russischen Truppen besetzt bliebe. Denn die Ukraine fürchtet, dass die Visite von IAEA-Experten dann die "Präsenz“ der Besatzer legitimieren könnte.